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Jenaplan to go- in kleinen Happen – leicht verständlich

B Fünf Brückenpfeiler des Konzeptes- tragend und verbindend

B 1 die Menschen im Jenaplan 4 W Fragen

Wer mit wem, wann und warum? Altersmischung in Lerngruppen

Altersgemischte Gruppen brauchen eine Zusammenstellung, wo zwischen den Altersstufen eine gewisse Spannung zu erkennen ist. Das heißt es wird möglich aufgrund doch unterschiedlicher Lernerfahrungen bei der Bearbeitung von Problemaufgaben im geschützten Raum Schule die sozialen Kräfte der unterschiedlichen Menschen mit einzubringen. Die Heranwachsenden sind sich von ihrer Entwicklungsstufe nicht zu nahe und es kann bildlich gesprochen ein Gefüge Lehrling, Geselle, Meister gelebt werden.

Dieses Gruppengefüge wird in einer zeitlich rhythmischen Regelmäßigkeit in den einzelnen Stufen durchlaufen. Schließlich kommt der Heranwachsende nach dem Durchschreiten der höchsten Stufe in einer neuen Qualität der höheren Gruppe an.

Der Erfahrungsschatz des „ Meisters“ der vorigen Stufe wird mitgebracht und genutzt. Aber es beginnt der Weg nun wieder als „Lehrling“. Dieser Stufenprozess wiederholt sich bis zum Schulabschluss noch einige Male.

Für die pädagogische Arbeit ist es wichtig sich diesen Prozess wechselnder Entwicklungsstufen für die ganze Schulzeit vor das geistige Auge zu stellen.

Wem das Schwierigkeiten bereitet kann gerne bei Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ nachsinnend verweilen.

Das alles gilt vor allem für die offene Schulgemeinde. Klassen einzelner Jahrgänge die immer auf der gleichen Ebene so zusammengestellt sind, haben häufig die Angewohnheit sich nach außen wie eine „Kreuzritterburg“ abzuschotten. Im Inneren werden die Rollen der einzelnen Mitglieder relativ rasch festgelegt. Bald bleiben die einzelnen Mitglieder für eine lange Zeit in ihren „Ecken“ und „Nischen“, aus denen sie nur schwer wieder herauskommen, stecken.

Die ganz offenen Systeme, wo die ganze Zeit immer in viele Jahrgänge überspannende gemischte Lerngruppen gearbeitet wird, brauchen eine ganz klare Struktur und Führung.

Die Erfahrung zeigt hier, dass diese Aufgabe von einem Pädagogen allein kaum zu stemmen ist.

Wechselt alles ständig ineinander dann können die Entwicklungsstufen nur schwer oder gar nicht reifen.



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