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  • Bärbel Bitterlich

100 Jahre Bauhaus


Bauhaus und Jenaplan

In den Dokumentationen zum Jubiläum wird immer wieder auf Verbindungen zur Reformpädagogik verwiesen. Gerade im Jenaplan Konzept spielt die Gestaltung des Schulraumes eine ganz wichtige Rolle.

„Er hat einen tieferen Sinn. Er soll den darin versammelten Kindern zur rechten inneren Ordnung, Sammlung, Konzentration verhelfen. (Peter Petersen Führungslehre des Unterrichts Westermann Verlag /Braunschweig 1951 S.56)

„Was haben wir zu dem Zwecke in Jena versucht? Zunächst auf die äußere Raumgestaltung gesehen… Es gibt also keine der üblichen Schulmöbel sondern einfache Tische in Naturfarbe und nach der besten überzeugendsten Schulhygiene hergestellt, Stühle mit und ohne Lehne…

Als Tische gebe man wirkliche Tische und nicht die so oft ausgeklügelt schulmäßigen Tische.“ (ebenda S.57)

Diese grundlegenden Konzeptionellen Überlegungen führten wie das nachfolgende Foto zeigt zu einer Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Weimar.

(Fotoquelle aus Peter Petersen Jenaplan Teil 1 Hermann Böhlaus Nachfolger Weimar 1930 S.160)


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