moderne Jenaplanpädagogik

weltoffen

kindgerecht

zukunftsorientiert

hochaktuell

Jenaplanpädagogik- ein Kurzporträt

 

In der Zeit der Moderne verstehen sich viele Konzepte als Wegbereiter des unverwechselbaren Individuums. Schüler entscheiden über ihr Lerntempo, wählen den Lernstoff und schreiten so individuell voran. Dies ist richtig. In einer Weiterführung sollen die jungen Menschen lernen ihre ganz eigenen individuellen Fähigkeiten in eine Gemeinschaft einzubringen in Verantwortung nicht nur für die eigene Individualität sondern auch für die Entwicklung der Gruppe.

Dazu bietet die Pädagogik des modernen Jenaplans folgende Ansätze

 ICH

Jedes Kind wird nach seinen individuellen Neigungen und Fähigkeiten wahrgenommen und kann sich entfalten.

Grundbegriffe der Jenaplanpädagogik Schule unter der Idee der Erziehung

Spannungsfeld Individuum/

Bildung- Gemeinschaft- Persönlichkeit/ Erziehung Pädagogische Situation

Kennzeichen der Schulpraxis : Schulgemeinde, Stammgruppen,

roter Faden der Entwicklung in der Stammgruppenarbeit Wochenrhythmus/ Wochenarbeitsplan, Schulwohnstube, Charakteristik des eigenen Fortschrittes als Alternative oder Ergänzung zur Ziffernzensur

Bildungsgrundform: Gespräch, Spiel, Arbeit, Feier

 

Die Jenaplanpädagogik hat als Besonderheit den jahrgangsübergreifenden Unterricht und den Jahrgangsunterricht im Wechsel in ihrem Konzept. Im jahrgangsübergreifenden Unterricht lernen die Kinder in sogenannten Stammgruppen in selbständiger Arbeit. Schüler lernen mit anderen zusammen zu leben und zu arbeiten. Sie lernen Kompromisse zu schließen, sich abzusprechen, Rücksicht zu nehmen. Sie lernen auch voneinander. Alles, was modern als „Teamfähigkeit“ diskutiert wird, kann hier in konkreter, sinnorientierter Weise angebahnt oder erworben werden. Damit werden auch wichtige Relativierungen der eigenen Leistung und Person möglich, die ein erträgliches Zusammenleben erst denkbar machen. Fähigkeiten wie Toleranz, Kommunikation und Kooperation, aber auch ICH- Stärke und ein positives Selbstbild, werden in „Anwendungssituationen“ erübt

Wir

Der Einzelne in der Gemeinschaft.

In der Gemeinschaft fühlen sich die Kinder wahrgenommen und lernen füreinander da zu sein.

 

  • Jenaplanschulen stellen Leistung in den Mittelpunkt

  • die Kinder zeigen eine große Lernbereitschaft

  • es wird die Bedeutung des Anderen und der Gruppe berücksichtigt, es wird keiner an den Rand gestellt- damit haben Jenaplanschulen gute Vorraussetzungen für Inklusion

  • Lernvorgänge werden optimal gefördert, indem Interessen und  Voraussetzungen der Schüler berücksichtigt werden

  • Jenaplanpädagogik  sorgt für die Sicherung des Basiswissens um spätere Übergänge an anderen Bildungseinrichtungen zu ermöglichen

  • es werden die Lern- und Lebensumgebung der Schüler in den Leistungsprozess mit einbezogen

  • Jenaplan fördert zunächst die Beziehung zum Lernenden um die Lernatmosphäre zu stärken

  • es werden lernfördernde Leistungsbeurteilungen in kindgerechter Form umgesetzt

 

Du

 

Der Anspruch des Einzelnen endet am Anspruch des Anderen. Soziale Kompetenz wächst durch Achtung, Rücksichtnahme, Wärme und Toleranz

Schule echten Lernens - Kinder lernen gerne.

Kinder stecken voller Neugier, sie wollen lernen, haben sehr viele Interessen, sie wollen eigene Leistung. Diesen Voraussetzungen stellt sich die Jenaplanschule. Sie fördert individuelles und gemeinsames Lernen.

Lernen fördern heißt:

Fragen stellen und Fragen haben, zu Fragen anregen.

Guter Unterricht endet mit einer Frage.